Herbst 2026

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17.10.26 Wohnmobilstellplatz La Porte bei Bertingen (Start bei ca. 231200 km)
Tina hat heute frei, so können wir schon am Vormittag losfahren. Gegen 11:30 ist alles gepackt, die Fahrräder aufgeladen und es geht los auf der A2 gen Osten. In Helmstedt fahren wir ab, um Einzukaufen. Der Kühlschrank ist noch komplett leer. Wir wollen zur Marina in Haldensleben. Fast alle Stellplätze sind dort mit eingewinterten Booten belegt, nur 3 Plätze gäbe es noch, sieht aber neben den Booten ungemütlich aus. Also noch ca. 50 km weiter nach Bertingen. Mal wieder der Stellplatz La Porte mitten im Wald, von den über 50 Plätzen sind gerade mal 7 belegt. Für 25 Euro plus Strom und Dusche bleiben wir die Nacht. Ca. 185 km sind wir nur gefahren.

Einfach mal abhängen 🙂

18.10.26 Campingpark Sanssouci in Potsdam
Weiter geht es nach Osten, nee, nach Westen. Es geht hier nicht über die Elbe. Das Navi schickt uns zur A2 bei Magdeburg. In Rögatz biegen wir zur Elbfähre ab, ist schon knapp mit der AHK bei der Auffahrt. 11 Euro für uns und ein paar Kilometer gespart. Mittag gibt es bei Burger King und das Ziel wird umgeplant, statt nach Brandenburg fahren wir nach Potsdam, ist näher an Berlin. Der angefahrene Stellplatz soll 20 Euro kosten – pro Auto und hat nüschte, so gar nüschte. Dafür können wir auch auf den Campingpark Sanssouci. Hier gibt es Waschhäuser mit Marmorböden 🙂 , Strom (10 kW/Tag, bei mehr Verbrauch muss nachgezahlt werden) und Dusche inkl..
Mit dem Kleinen fahren wir nach Berlin und parken beim Heidelberg-Platz und fahren mit der S-Bahn weiter zum „Festival of Lights“ zum Brandenburger Tor. An der Bahn treffen wir eine Familie aus dem Pott, der wir den ganzen Abend immer wieder begegnen und auch pünktlich zur Rückfahrt stehen sie wieder an der S-Bahn bereit.
Die Straße unter den Linden ist für Autos gesperrt und man kann bis zum Alex einfach so laufen, und das machen gaaaanz viele. Um 22 Uhr sind wir wieder im Womo.

Platz D19, der Einzige nicht unter Eichenbäumen
Blick auf den See vom Campingplatz.

19.10.26 Campingpark Sanssouci in Potsdam
Nach einem gemütlichen Vormittag fahren wir mit dem Ford nach Potsdam. An der Parkuhr sollen wir für 10 Min. 50 Cent zahlen! Im Parkhaus waren es dann für knapp 4 Stunden so 8,5 €. Wir sind direkt am holländischen Viertel und laufen dort durch die Straßen. So richtig Hunger haben wir nicht, aber so eine Gulaschsuppe draussen in der Sonne ist prima. Wir machen uns auf den Weg zum Stadtschloss und St. Nikolai-Kirche. Nun ist es gut und wir schleichen (hier in Potsdam sind ganz viele, auch die B1, mit 30 km/h) die 8 km zum königlichen Camping zurück.

Hier gibt Full-Hookup an jedem Platz, dumm ist nur, dass mein Abwasserschlauch in Abbensen liegt 🙁
Der kleine Turnbeutel-Vergesser ist jetzt der grosse Gardena-Adapter-Vergesser 😉
Ohne Worte….
… gesehen in der Bongo-Entsorgung, natürlich auch mit Marmor
„Kronleuchter“ in der wirklich guten Dusche.
Blick auf den Templiner See vom Campingplatz.

Im Holländischen Viertel.

Das Nauener Tor

In den Hinterhöfen.

Die Nikolaikirche

Das „Alte Rathaus“ am „Alten Markt“
Das Stadtschloss, heute Landtag mit zu viel AfD.
Fahnentreppe mit Putten
Die Ringerkollonaden
Der Marstall.

20.10.26 Campingpark Sanssouci in Potsdam

Das Wetter ist heute wenig einladend. Grau und kalt. Außerdem hat das Neue Palais Dienstags Ruhetag. Logisch, Sanssouci hat ja Montags Ruhetag. Macht Sinn, nicht beide Schlösser an einem Tag zu zu machen, besonders weil es ein günstigeres Tageskombiticket für beide gibt und empfohlen wird sich beide Schlösser an einem Tag an zu sehen. Was soll’s, die nette Dame an der Rezeption macht es möglich, dass wir bis Donnerstag verlängern können. Eigendlich ist unser Platz dann belegt, aber sie bucht ein bisschen um und Voila, wir können stehen bleiben. Also machen wir uns mit dem Ford auf die „Biosphäre“ zu
besuchen. Das ist ein Tropenhaus und das klingt bei dem Wetter sehr einladend. Ganz langsam, wegen Zone 30 und, weil heute internationaler Faultiertag ist, geht es los. Knapp drei Stunden verbringen wir in der wohligen Wärme der Tropen. Bevor wir zum Campingplatz zurück fahren. Hier gibt es erstmal lecker Käsekuchen, dann besichtigen wir noch einen nahegelegenen Baumarkt um den vergessenen Abwasserschlauch zu ersetzten. Ist aber nicht von Erfolg gekrönt. Der Baumarkt macht Ausverkauf und es gibt Nüschte was wir brauchen. Also zurück ins Womo und abhängen.

Biosphäre Potsdam, das Tropenhaus.
Mit Wasserfall,..
tropischen Bumen,

..dem Motto des Tages,..
Schmetterlingen

Dicken Raupen

Noch mehr Blumen

Merkwürdigen Heuschrcken

Fröschen
Fischen und…
…frei fliegenden Vögeln.

Zum Abschluss hängen wir noch hier,…
…und da,…
…und dort ein bisschen ab.